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Deutsche Gesellschaft für CHIVA e.V.
Literatur und Studien

Verödung in Zusammenhang mit der CHIVA-Strategie

E. Men­doza · M. Cap­pelli

Details

Ver­ödung in Zusam­men­hang mit der CHIVA-Stra­te­gie

Verlag

Schattauer

Sprache

Deutsch

Auflage

1. Auflage

Jahr

2017

Inhalt

CHIVA wurde von Claude Fran­ce­schi in den 1980er-Jahren ent­wi­ckelt und zum ersten Mal 1988 ver­öf­fent­licht (1). Bei dem CHIVA-Ver­fah­ren han­delt es sich um eine Stra­te­gie zur Behand­lung der venö­sen Insuf­fi­zi­enz unter Belas­sen der Drai­nage über die Stamm­ve­nen und der Wie­der­ein­tritts-Per­fo­r­ans­ve­nen. Die Rezir­ku­la­ti­ons­kreise werden in so genannte Shunts ein­ge­teilt, je nach Ursprung und Wie­der­ein­tritt des Reflu­xes (2). Ursprüng­lich war CHIVA als chir­ur­gi­sches Ver­fah­ren beschrie­ben. Die Mün­dung der Stamm­ve­nen zur tiefen Bein­vene wurden en Niveau“ abge­setzt (Kros­sen­li­ga­tur), die Stamm­vene distal einer Wie­der­ein­tritts-Per­fo­r­ans­vene unter­bro­chen. Reflu­xive Sei­ten­äste wurden eben­falls direkt an der Stamm­vene unter­bro­chen und durch­trennt. Per­fo­r­ans­ve­nen wurden nur dann chir­ur­gisch unter­bro­chen, wenn sie den pro­xi­ma­len Insuf­fi­zi­enz­punkt dar­stell­ten.

Die Tech­ni­ken in der Phle­bo­lo­gie ent­wi­ckeln sich. So ist auch im Feld der Stra­te­gie der Stamm­ve­nen­ab­la­tion (Strip­ping) eini­ges neues auf den Plan gekom­men: Schall­ge­steu­erte Schaum­ver­ödung der Stamm­vene und endo­lu­mi­nale Hit­ze­ver­fah­ren wurden ein­ge­führt, sowie auch das Ver­kle­ben der Venen mit Akryl­Kle­bern. Auch die Stra­te­gie CHIVA hat einige der neuen Tech­ni­ken in ihr Reper­toire auf­ge­nom­men. In diesem Arti­kel wird die Anwen­dung der Schaum­ver­ödung in Kom­bi­na­tion mit CHIVA vor­ge­stellt.

Gele­gent­lich ist es bei CHIVA sinn­voll, zunächst eine Unter­bre­chung durch­zu­füh­ren, um Monate später die Behand­lung zu ver­voll­stän­di­gen, sollte eine Vene sich nicht nach der ersten Maß­nahme zurück­ge­bil­det haben. Dies heißt dann CHIVA-2 oder CHIVA in zwei Schrit­ten.