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Fallbeispiele CHIVA

 

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Fallbeispiele (ausschliesslich für Ärzte)       BILDDOKUMENTATION     



Bitte haben Sie Verständnis, dass eine Vorstellung einzelner Fälle nicht alle Möglichkeiten der Therapie darstellen kann. Wir möchten nur exemplarisch belegen, welche unterschiedlichen Ausprägungen der Varikose der CHIVA-Behandlung erfolgreich zugeführt werden können.

(In der Bilddokumentation werden 4 Patientenfälle in ihren Behandlungsstadien vorgestellt )


Patient 1

Seitenastvarikose an der Vena saphena accessoria lateralis (VSAL). Unterbrechung des Abgangs der VSAL an der Krosse. Exhairese des Konvoluts am Oberschenkel (ca. 10 cm Vene entfernt) und Ligatur/Durchtrennung der Vene an zwei weiteren Stellen oberhalb des Knies. Nach 4 Monaten Wiedervorstellung der Patientin - Rückbildung aller im Bein belassenen Segmente.

Patient 2

Shunt Typ I (komplette Stammvarikose VSM Hach III) mit Drainage über Boyd und Seitenäste. Patient stellt sich vor wegen der Hautveränderungen an der Tibiakante und wegen seit Jahren zunehmenden Beschwerden. Zunächst nur Krossenligatur nach CHIVA (-> siehe Film). Nach 3 Monaten Vorstellung des Patienten. Teilweise Rückbildung der Venen, komplette Rückbildung der Beschwerden, auch nach Ablegen der Kompression beschwerdefrei. Komplette Erholung der präoperativ stark verkürzten Wiederauffüllzeit im LRR. Keine weiteren Maßnahmen.

Patient 3

Shunt Typ III (Komplette Stammvarikose VSM Hach II) mit Drainage über eine oberflächliche, akzessorische Vene in die Cockett-Gruppe und in den Plantar-Plexus. Ligatur-Durchtrennung des CHIVA-2 Punktes als einzige Maßnahme (-> siehe Film). Nach zwei Monaten komplette Rückbildung des Astes am Oberschenkel. Kompetenz der Vena saphena magna an der Krosse, so dass sich die Stammvene ohne selbst operiert zu werden, völlig erholt hat. Am Fuß nur noch geringe Gefäßzeichnung sichtbar. Komplette Rückbildung des Beschwerdebildes. Keine weiteren Maßnahmen.

Patient 4

Shunt Typ III (Komplette Stammvarikose VSM Hach II) mit Drainage über eine oberflächliche, akzessorische Vene mit Konvolutbildung auf Höhe Boyd und Drainage von Seitenast in Boyd. Aufgrund des großen Kalibers der Vena saphena magna keine CHIVA-2-Maßnahme (postoperativ Gefahr der aszendierenden Phlebitis zu hoch). Daher in erster Sitzung nur Krossenligatur nach CHIVA (-> siehe Film). Wiedervorstellung nach 2 Monaten. Phlebitis im Seitenast, teilweise Rückbildung des Konvolutes. Die Phlebitis hatte, wie wir nach CHIVA häufig beobachten, keine Beschwerden verursacht. In zweiter Sitzung Unterbrechung des Seitenastes an der Vena saphena magna, sowie zwei Stichinzisionen mit Expression von Koageln im Bereich des Konvoluts. Keine Exhairese, da der Patient diese ablehnte.